reflections

Leere und Angst - negative Gefühle beim Job

Dieses Jahr habe ich immer wieder das Gefühl den Job aufhören zu wollen. Zu groß ist die innere Leere nach dem Job, zu groß die psychische Belastung auch im privaten Bereich. Ich mache es regelmäßig seit fast 4 Jahren. Am Anfang habe ich es gemacht weil ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden wollte. Aus Spaß am Sex, weil ich immer gern Sex gemacht habe, ich SEX UND LIEBE trennen kann. Ich bin normalerweise entspannt, wenn ich anderen Entspannung bereite und ich ihnen ein gutes Gefühl geben kann. Ich mag grundsätzlich Kundenkontakt auch in normalen Jobs und mir ist Kundenservice megawichtig. Ich komme oft und werde schnell feucht, bin naturgeil, wie ich oft zu hören bekomme. Außerdem habe ich die Gabe mich auf andere fremde Menschen gut einstellen zu können.
Mit Bekannten Leuten, die mich und meine Fehler gut kennen, habe ich mehr Probleme. Denn da können mich andere beurteilen und ich bin dann unsicher. Also ist der Job immer gut für mich gewesen. Ausserdem kann ich selbstständig arbeiten und mir meine Zeit selbst einteilen. Ich habe keinen Zuhälter. Nur jmd der immer weiss wo ich bin und was ich tue.

Ich biete Zungenküsse nicht an, nur wenn mir jmd sehr sympathisch war und ich ihn selber geil finde, habe ich es gemacht. Sonst nur Körperküsse. Wenn ich liiert bin mache ich gar keine ZK mit Fremden.
In diesem Jahr habe ich mehr und mehr es gehasst, wenn die Typen so nah an mich rangekommen sind, mich am Hals geküsst haben, ich den Atem gespürt habe. Ich habe teilweise einen richtigen Ekel bekommen. Auch bei welchen die ansehnlich waren. Selbst da war es mir auf einmal zu nah. Wenn ich die Augen zu gemacht habe, dann ging es. Ich hab ziemlich gute Kopfkino Qualitäten und kann mich selbst gut anheizen. Wenn ich dann in meiner eigenen Welt bin kann ich anderes gut ausblenden und dann trotzdem n guten Job machen und geil sein. Vllt nicht wie sonst. Aber für die meisten Kunden reicht es schon die sowieso froh sind irgendeine sexueller Erfüllung zu bekommen, mehr als zu Hause.
Trotzdem bleibt die Leere danach. Das Gefühl einfach nur gehalten werden zu wollen und den psychischen Druck loszuwerden. Dass trotz des Erfolgs beim Job unmittelbar danach der Kopf platzt. Und keiner da ist der mich auffängt. Kein Partner. Das Alleinsein trotz des Geldes.

Diese negativen Gefühle habe ich auch jetzt. Ausgelöst durch eine wiederholte private Enttäuschung. Ich habe jmd normalen kennen gelernt, dem ich nach 3 Wochen kennen vom Job erzählt habe. Wie erwartet kommt er damit nicht klar. Sagt er kann den Gedanken an die anderen nicht ertragen, obwohl ich ihm versichere dass er die nr.1 ist und bleibt. Ein Kunde ist ein Kunde für mich. Nix anderes. Ich kann das strikt trennen. Andere aber nicht, was teilweise ja auch verständlich ist.
Ich habe nie lange Beziehungen, weil entweder ich nur für den sex gut genug bin, ein Beziehungsleben aber auf der Strecke bleibt, oder andersrum jmd mich für de Beziehung will aber mit meinem Sex leben nicht klar kommt, was auch außerhalb vom Job ungewöhnlich ist.

Jedenfalls habe ich durch die fehlende Anerkennung im privaten wieder das Gefühl immer allein bleiben zu müssen. Weil ich diesen Job mache oder gemacht habe. Dazu kommt diese Angst vor dem nächsten Date und der darauffolgenden Leere. Diese Gedanken kommen in letzter Zeit so oft dass ich einen Schnitt brauche. Denn wenn Gedanken zu oft kommen, ist das Gefühl richtig und man muss gucken wie es anders besser läuft und man die Gedanken durch eine Pause wieder abstellen kann. Dass man wieder klar denken kann.

Ich hsbe Angst, dass ich den Job nicht weitermachen kann weil es mich psychisch auf Dauer fertigmacht. Dass ich nie jmd finde , der akzeptiert was ich mache bzw in meiner Vergangenheit dann gemacht habe , selbst wenn ich aufgehört hätte. Dazu Angst immer nur durch Sex definiert zu werden. Nie als volle Person die auch was anderes kann gesehen zu werden . Dass man nicht immer nur die sex geile Nymphomanin ist. Was ich oft gerne bin , aber eben nicht immer. Ich brauche oft einfach nur kuscheln und knutschen. Gerade wenn ich eh schon soviel mit sex sonst im Leben zu tun habe. Dann bin ichs einfach über .. Angst aber auch davor, finanziell nicht über die Runden zu kommen, wenn man aufhört. Und dass man sein Leben wieder einschränken muss. Ich fühle mich seit Tagen nur mit Angst behaftet. Fühle mich wie in einer Schockstarre, in einer Glocke.So extrem hatte ich es so gut wie noch nie . Ich denke , dass ich lange Zeit gut damit klar ksm, es nur vereinzelt auftrat und ich dann es wieder verdrängt habe. Doch nach einiger Zeit wird es immer mehr und dann kann es nicht verdrängt werden und daher kommt wohl diese Gefühlsschockstarre... Und wenn dann noch private Enttäuschungen hinzukommen. Ich weiss gerade nicht wie ich den Abend aushalten soll. Ich habe Angst vor der Angst und vor den Gedanken die wieder kommen.

29.10.15 11:15

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